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By Susann Busse

Welche individuellen Bildungsorientierungen entwickeln Jugendliche im Zusammenhang von Familie und Schule im Verhältnis von Transformation und Reproduktion? In diesem Band der Reihe 'Studien zur Schul- und Bildungsforschung' werden in einer qualitativen Mehrebenenanalyse sowohl die Schulkultur, die Lehrer-Schüler-Beziehungen und die familialen Beziehungen und die Jugendlichen selbst in den Blick genommen. Mit der Sekundarschule steht zudem eine spezifische Schulform im Zentrum, die in ihrer Bedeutung für die Reproduktion sozialer Ungleichheit bisher kaum Gegenstand der erziehungswissenschaftlichen Forschung struggle. Als Studie zu pädagogischen Generationsbeziehungen verbinden sich hier Schulkulturforschung und Familien- und Ungleichheitsforschung.

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26, dazu auch Fend/Berger 2001, King/Koller 2006) 17 Die Kriterien der maximalen Kontrastierung sind im Kontext des Projektes in Anlehnung an die „grounded theory“ von Glaser und Strauss (vgl. 1968, Strauss 1994) und an Oevermanns methodologischen Überlegungen zur Fallauswahl codiert worden, denn „danach bedarf es der Rekonstruktion maximal kontrastierender Fälle, um begründet zwischen generalisierbaren Strukturen und material ausgeformten Differenzen unterscheiden und somit kurzschlüssige Generalisierungen vermeiden zu können“ (zitiert nach Helsper 2001, S.

Damit fällt vor allem zusammen, dass sich das Kind und ein Elternteil in affektiven Beziehungen als ganze Person begegnen, dabei bis auf das Inzesttabu, alles thematisch sein kann und gewissermaßen die Nichtsubstituierbarkeit des „Personals“ vorliegt (vgl. , auch Helsper/Kramer/Hummrich/Busse 2009, S. 38). Die Jugendlichen bzw. die Schülerinnen und Schüler als handelnde Instanz zwischen Familie und Schule stehen dabei im Mittelpunkt der Studie, da sie in der Auseinandersetzung mit den schulkulturell dominanten und den familialen Bildungsorientierungen ihre individuellen Bildungsorientierungen in der Spanne von Transformation und Reproduktion generieren.

S. 400). Dennoch war die Betrachtung der Dimension der Generationsdifferenz innerhalb der Studie dahingehend aufschlussreich, da in den Rekonstruktionen unterschiedliche Ausdrucksgestalten (Typen) der Umgangsformen mit dieser deutlich wurden. So wurde zum Beispiel in den schulischen Interaktionen deutlich, dass, wenn es zu einer Verweigerung der Generationsdifferenz innerhalb von Vermittlungssituationen von Seiten der Lehrerinnen und Lehrer kommt, die Vermittlungsbeziehungen aufgekündigt sind, weil die Basis einer Wissens- oder Kompetenzdifferenz nicht sichtbar ist, der Unterricht damit Gefahr läuft, für die Schülerinnen und Schüler „sinnentleert“ zu werden.

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